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Gastronomiebedarf und mehr

Auf den Geschmack gekommen – frische Nahrungsmittel von den Hofl├Ąden

Auf den Geschmack (ge)kommen – Hofl├Ąden und Hofcafes spielen besonders im Herbst eine gro├če Rolle

In der kulinarischen Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns spielen Hofl├Ąden und Hofcaf├ęs eine bedeutende Rolle. Denn besser und frischer kann man viele Nahrungsmittel und Produkte kaum bekommen

Preisfrage: Was ist ein ÔÇ×Rehnaer KlosterknopfÔÇť und wer eine ÔÇ×Dicke LieseÔÇť? Welche Rolle spielen der ÔÇ×Blaue K├╝nstlerÔÇť und die mit Mustern bemalte ÔÇ×Lilie?ÔÇť Was hat es mit der ÔÇ×Pyramide in HolzascheÔÇť auf sich, und wer steckt hinter dem mysteri├Âsen ÔÇ×Meck PromÔÇť? Die Antwort ist simpel: Alle diese Sch├Ątzchen sind K├Ąse. Mal hart, mal weich, mal mild, mal w├╝rzig, mal mit Kr├Ąutern veredelt, mal mit Asche best├Ąubt. Sechs von einem Dutzend toller Sorten, die Ute Rohrbeck im K├Ąsereikeller ihres Gutshauses in R├Âgnitz herstellt ÔÇô aus Ziegenmilch.

ÔÇ×Kunst und K├ĄseÔÇť nennt sie ihren Laden, dem man ansieht, dass sie im fr├╝heren Leben mal Theatermalerin und Filmausstatterin war. Hier am Schaalsee, hart an der Grenze zu Schleswig-Holstein, verarbeitet sie jede Woche fast 2.000 Liter Rohmilch in Bio-Qualit├Ąt. Diese bezieht sie von 100 Th├╝ringer Wald- und Schweizer Gebirgsziegen, die ein paar vertr├Ąumte Weiler weiter weiden. Ihre eigenen Schwarzhals- und Girgentana-Ziegen im Gatter dienen eher als niedliche K├Âder ÔÇô sie stimmen allerliebst ein auf die Verlockungen im K├Ąseparadies.

Gleich um die Ecke in Kneese hat sich der Hamburger Obstbauer Jochen Schwarz seinen Traum vom Landleben erf├╝llt. Mit gro├čer Streuobstwiese und kleiner Mosterei, in der er sortenreinen und naturtr├╝ben Saft presst. Vorzugsweise aus den eigenen ├äpfeln, die an 180 B├Ąumen pr├Ąchtig gedeihen. Darunter diverse alte Sorten wie Juwel von Kirchwerder, Biesterfelder Renette oder Seesterm├╝her Zitronenapfel. Auch ihm rennen die Kunden die Bude ein; und ganz nebenbei lernt man von Schwarz einiges ├╝ber Obstsorten als lebendiges Kulturerbe sowie Rolle und Bedeutung von Streuobstwiesen als Biotop.

Sanddorntorte und R├Ąucherfisch, Lammfleisch und Wollwaren, Bio-Milchprodukte und Edel-Lik├Âre, Fruchtaufstriche und Chutneys, Eierlik├Âr und Wildbl├╝tenhonig ÔÇô all das und noch vieles mehr bekommt man rund um Norddeutschlands tiefsten See im Umkreis von wenigen Kilometern. Und nicht nur hier. Ganz Mecklenburg-Vorpommern hat sich l├Ąngst einen ausgezeichneten Ruf erworben ÔÇô als Garant f├╝r erstklassige regionale Produkte. Was hier auf Tafeln und Tischen landet, kommt fast ausschlie├člich aus Meer, Seen und W├Ąldern, von Feldern, Wiesen und Weiden im Land ÔÇô in bester Qualit├Ąt.

Zu einer ganz und gar eigenst├Ąndigen Qualit├Ątsmarke haben sich dabei Hofl├Ąden und Hofcaf├ęs gemausert. Zwischen Ostsee und Seenplatte begl├╝cken ├╝ber 250 Betriebe begeisterte Besucher mit regionalen und saisonalen K├Âstlichkeiten von der eigenen Scholle. Und nicht nur das: ÔÇ×Wir singen unsere Schweine quasi in den letzten Schlaf ÔÇô damit keinerlei Stresshormone das Aroma verhunzenÔÇť, sagt Kerstin Tornow, die in Varchentin einen Hofladen mit hauseigener Landschlachterei f├╝hrt.

Sie ist zutiefst davon ├╝berzeugt, dass Tiere nicht nur eine artgerechte Haltung und ein gl├╝ckliches Leben verdient haben, sondern das man dieses Gl├╝ck auch schmeckt: in Wurst und Fleisch, in Milch und K├Ąse, in Gefl├╝gel und Eiern. Da Tornows au├čerdem jagen, enden auch Reh, Damwild und Wildschwein als Braten und Wurst in Laden und Restauration. Vertilgt auf Landbrot und runtergesp├╝lt mit Neubrandenburger Schwarzbier unterm m├Ąchtigen Walnussbaum im Hof ÔÇô idyllischer geht es kaum.

├ťberhaupt: Was kann es Sch├Âneres geben, als nach einem Wald- oder Strandspaziergang, einer Radtour oder einer Kutschfahrt dort einzukehren, wo etwa frisch gebackener Erdbeerkuchen aus dem 300 Jahre alten Holzofen auf den Caf├ę-Tisch kommt. Wo man anschlie├čend im Hofladen Schmalz und Speck kaufen kann, Eier von gl├╝cklichen H├╝hnern oder Milch von Kuh Berta, die nebenan im Stall obendrein geduldig f├╝r die Kinder posiert. Und wo die B├Ąuerin freundlich erkl├Ąrt, warum ihr Brot so lange haltbar ist ÔÇô ganz ohne Konservierungsmittel.

Ob Urlauber oder Einheimischer ÔÇô wer Wert auf regionale Produkte legt, landestypische Spezialit├Ąten nach Hause nehmen oder hinter die Kulissen landwirtschaftlicher Betriebes schauen will, wird im Faltblatt ÔÇ×Hofl├Ąden und Hofcaf├ęsÔÇť f├╝ndig. Die Karte inklusive Brosch├╝re listet ├╝ber 100 Betriebe auf und weist dabei den Weg nicht nur zu Hofl├Ąden und Hofcaf├ęs, sondern auch zu Fischereien, Mostereien, Imkereien und vielen anderen regionalen Spezialit├Ąten und Leckereien: Marzipan aus Stralsund, Obstbr├Ąnde aus Schwechow, Kachelfleisch und Schokolade aus Rostock, Wildsalz aus Trinwillershagen, Senf aus Schlemmin, Mehl und ├ľl in der ÔÇ×Ostseem├╝hleÔÇť Langenhanshagen, Frischkorn-Waffeln auf Usedom und, und, und.

Als zweite gro├če Gruppe in Karte und Brosch├╝re sind L├Ąden aufgef├╝hrt, die Kunst- und Keramikprodukte anbieten, Naturkosmetik, Seifen, Wollen, Pflanzen, Blumen etc. F├╝r l├Ąndliches Urlaubsfeeling stehen dar├╝ber hinaus Ferien-, Gast-, Guts- und ├ľkoh├Âfe sowie Farmen und Landhotels. Und nicht zuletzt kann man sich in Agrarbetrieben ├╝ber die Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse informieren. Zum Beispiel bei der Peeneland Agrar GmbH in Zarnitz, wo in vier besonders tierfreundlichen Zeltkuppelst├Ąllen ├╝ber 1.000 Milchk├╝he stehen, die rund um die Uhr live zu sehen sind ÔÇô per Kuh-TV.

Pressemitteilung ÔÇô Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern

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