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Gastronomiebedarf und mehr

Bilanz Tourismus 2016

Tourismusbilanz 2016 von Restaurants und Hotels in Mecklenburg-VorpommernGlawe: Tourismus als Wirtschaftsfaktor und Treiber der Regionalentwicklung – differen-zierte Entwicklung in den Regionen nötig – neuer Übernachtungsrekord?

Mecklenburg-Vorpommerns Tourismusminister Harry Glawe hat eine positive Bilanz fĂŒr das Tourismusjahr 2016 gezogen. „Touristisch sind wir deutlich vorangekommen. GĂ€stezahlen und Übernachtungen wachsen krĂ€ftig weiter. Unser Land ist ein stark nachgefragtes und beliebtes Reiseziel. Wir stehen dennoch vor vielfĂ€ltigen Aufgaben und Herausforderungen, vor allem im Wettbewerb mit anderen. Hierzu zĂ€hlen das Angebot von attraktiven UnterkĂŒnften und ein abwechslungsreiches touristisches Freizeitangebot vor Ort. Entscheidend ist es Wege zu finden, wie der Tourismus durch qualitatives Wachstum seine Wirkung als Wirtschaftsfaktor und Treiber der Regionalentwicklung weiter ausbauen kann. GegenwĂ€rtig werden die Leitplanken fĂŒr die weitere touristische Entwicklung erarbeitet“, sagte der Minister fĂŒr Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, Harry Glawe. Die Landestourismuskonzeption entsteht unter einer breiten Beteiligung der Vertreter aus Branche, Politik und Wirtschaft sowie aller Interessierten.

30 Millionen Übernachtungen in 2016?

Von Januar bis September legt Mecklenburg-Vorpommern nach Angaben des Statistischen Amtes weiter zu: +2,7 Prozent bei den AnkĂŒnften (6,2 Millionen GĂ€ste) und +3,1 Prozent bei den Übernachtungen (25,4 Millionen Übernachtungen). „Bis Jahresende können wir mit mehr als 30 Millionen Übernachtungen einen neuen Übernachtungsrekord erzielen. Die Vorzeichen sind gut. Trotz des eher durchwachsenen Wetters im Sommer werden wir wahrscheinlich erstmals mehr 30 Millionen Übernachtungen schaffen. Wachstumstreiber sind insbesondere die CampingplĂ€tze, die Hotels sowie die Erholungs- und Ferienheime“, so Tourismusminister Glawe weiter. Im Jahr 2015 ist mit 29,5 Millionen Übernachtungen das bislang beste Ergebnis erzielt worden.

Differenzierte Entwicklung in den Regionen nötig

Es ist im Land eine differenzierte touristische Entwicklung nötig. Entlang der KĂŒste und im Binnenland ist Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen Jahren in Bezug auf die KapazitĂ€ten maßvoll gewachsen. „Reserven haben wir vor allem noch im lĂ€ndlichen Raum. Im Binnenland geht es um die Entwicklung zusĂ€tzlicher Angebote. Die Potenziale können wir noch besser ausschöpfen. In den KĂŒstenregionen kommt es vor allem auch auf qualitatives Wachstum an: mehr Wertschöpfung durch den einzelnen Gast und eine VerlĂ€ngerung der Saison“, betonte Tourismusminister Glawe weiter.

Investitionen in wirtschaftsnahe Infrastruktur – 108 Millionen Euro Gesamtinvestitionen

Im Jahr 2016 sind im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) zur Förderung von Investitionen im Bereich der wirtschaftsnahen Infrastruktur (GRW) rund 84,0 Millionen Euro bewilligt worden (einschl. Mittel aus dem „EuropĂ€ischen Fonds fĂŒr regionale Entwicklung“ (EFRE)). Mit dem Einsatz dieser Fördermittel konnten 68 Vorhaben in Mecklenburg-Vorpommern mit Investitionen in Höhe von rund 108,0 Millionen Euro ermöglicht werden. „Mit der UnterstĂŒtzung des Wirtschafts- und Tourismusministeriums sind eine Reihe von touristischen Vorhaben in 2016 angeschoben worden. Insbesondere Maßnahmen zur SaisonverlĂ€ngerung stehen im Fokus“, sagte Tourismusminister Glawe.

Hierzu zĂ€hlen die grundhafte Erneuerung des Schlosses Griebenow zur touristischen Nutzung, die Erweiterung und Modernisierung des EmpfangsgebĂ€udes und die Errichtung eines Naturlehrpfades im BĂ€renwald MĂŒritz, die Modernisierung und Erweiterung der bestehenden Nashornanlage im Zoologischen Garten Schwerin; das Haus des Gastes in der historischen Burganlage Plau am See sowie die Infrastruktur fĂŒr die Abfertigung von Kreuzfahrtschiffen im Alten Hafen Wismar. „Es ist wichtig, die touristische Infrastruktur weiter auszubauen, um die Angebotsvielfalt fĂŒr Besucher und Einheimische zu erhöhen. Deshalb werden wir die Kommunen weiter dabei unterstĂŒtzen, beispielsweise den Bau von Radwegen, WasserwanderrastplĂ€tzen, Strandpromenaden und zoologischen Einrichtungen voranzubringen“, sagte Glawe. (Weitere ausfĂŒhrliche regionale Beispiele aus dem Jahr 2016 –> ab Seite 4 folgend)

Internationalisierung weiter vorantreiben

Das Internationale Haus des Tourismus wurde nach einer Bauphase von zwei Jahren im Juli 2016 in Rostock eröffnet. „Es ist bundesweit das erste Zentrum, in dem die wichtigen touristischen Institutionen und BranchenverbĂ€nde gemeinsam untergebracht sind und effizient zusammenarbeiten können“, sagte Tourismusminister Glawe. „Wichtig ist auch die weitere verstĂ€rkte internationale Ausrichtung des Tourismus und die Profilierung der Destination Ostsee“, betonte Glawe. Als Beispiel nannte der Tourismusminister das im Internationalen Haus des Tourismus im kommenden Jahr angesiedelte Baltic Sea Tourism Center. „Mit dem Center soll die Zusammenarbeit der Tourismusorganisationen weiter vorangetrieben und international wettbewerbsfĂ€hig gemacht werden“, sagte Glawe.

Mehr internationale GĂ€ste fĂŒr das Urlaubsland gewinnen

Im Zeitraum Januar bis September 2016 wurden vom Statischen Amt ĂŒber 321.600 AnkĂŒnfte (+1,5 Prozent) und knapp 886.000 Übernachtungen (+0,9 Prozent) internationaler GĂ€ste registriert. „Wir können bei den internationalen GĂ€sten in unserem Land noch weiter zulegen. Es gilt weiter, in unseren ZielmĂ€rkten wie zum Beispiel im deutschsprachigen Ausland, wie Österreich und der Schweiz fĂŒr Mecklenburg-Vorpommern zu werben“, sagte Tourismusminister Glawe. Deutliche ZuwĂ€chse gab es bei den Übernachtungen aus der Schweiz (153.219 Übernachtungen/ +4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Januar bis September), Österreich (73.262 Übernachtungen/+6,4 Prozent) sowie der Tschechischen Republik (30.035 Übernachtungen/+12,6 Prozent).

Wirtschaftsfaktor Tourismus im Überblick

Die Ausgaben der Touristen betragen im Land 7,75 Milliarden Euro. Die touristische Wertschöpfung betrĂ€gt 4,1 Milliarden Euro und macht damit 12 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung (34,2 Milliarden Euro) in Mecklenburg-Vorpommern aus. Die direkte touristische Wertschöpfung liegt bei 9,6 Prozent und damit weit vor dem Bundesschnitt von 4,4 Prozent und der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei mit 3,1 Prozent. Jeder sechste ErwerbstĂ€tige (17,8 Prozent) in Mecklenburg-Vorpommern ist direkt oder indirekt im Tourismus beschĂ€ftigt. Über 131.000 Menschen arbeiten in Tourismusunternehmen und tourismusnahen Unternehmen. Die Ausgaben der Touristen betragen rund 7,75 Milliarden Euro. „Tourismus ist ein verlĂ€sslicher Wirtschaftszweig im Land. Wir werden touristische Maßnahmen, vor allem die, die der SaisonverlĂ€ngerung und der QualitĂ€tssicherung touristischer Angebote dienen, im kommenden Jahr weiter unterstĂŒtzen. Eine Herausforderung bleibt die FachkrĂ€ftegewinnung und auch -sicherung fĂŒr Unternehmen. Wir brauchen mehr ganzjĂ€hrige BeschĂ€ftigungsverhĂ€ltnisse“, sagte Tourismusminister Glawe abschließend.

 Regionale Beispiele fĂŒr Infrastrukturvorhaben 2016

Hotel Kaiserstrand in Bansin eröffnet (Juni 2016)

Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist das SEETELHOTEL Kaiserstrand Beachhotel Bansin vollendet. Mit dem Neubau im Kaiserbad Bansin sind rund 100 neue ArbeitsplĂ€tze auf der Insel Usedom entstanden. Das Life-style-Hotel im 3-Sterne-Plus Segment verfĂŒgt ĂŒber 136 Zimmer und liegt direkt an der traditionsreichen Strandpromenade. Das Hotel ist mit drei Restaurants, einer großen Sonnenterrasse, einer Bar-Lounge, einem variablen Konferenzbereich sowie einem rund 900 Quadratmeter großen Wellness- und Beautybereich mit Pool (demnĂ€chst), Saunalandschaft und Fitnessraum ausgestattet. Eine junge und moderne ErlebniskĂŒche soll vor allem gesundheitsbewusste GĂ€ste und Familien ansprechen. Insgesamt belĂ€uft sich das Investitionsvolumen auf rund 35 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium hat den Neubau des Kaiserstrand Beachhotels aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und des EuropĂ€ischen Fonds fĂŒr regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 8,47 Millionen Euro unterstĂŒtzt.

Hotel in Dabel investiert in Gesundheitsdienstleistungs- und Wellnessangebote (Februar 2016)

Das Hotel „Borstel-Treff“ in Dabel (Landkreis Ludwigslust-Parchim) soll erweitert werden. Das Hotel hat sich in den vergangenen Jahren verstĂ€rkt im Bereich Gesundheitstourismus engagiert. Jetzt sollen die bereits bestehenden Wellness- und Gesundheitsdienstleistungen weiter ausgebaut werden, um auch außerhalb der Hauptsaison mehr attraktive Angebote fĂŒr GĂ€ste zu bieten. Die Hotelanlage liegt auf einem rund 20.000 Quadratmeter großen NaturgrundstĂŒck mit Schwimmteich, Liegewiesen, Tennisplatz und Streichelgehege. Nun ist der Bau eines zusĂ€tzlichen GebĂ€udes geplant. Darin sollen unter anderem ein 200 Quadratmeter großer Mehrzweckraum, zwei Turmzimmer mit jeweils 60 Quadratmetern, KĂŒche, Lager und Toiletten Platz finden. Die RĂ€umlichkeiten dienen nach Fertigstellung Kuranwendungen, Seminaren, Feierlichkeiten und weiteren Zusatzangeboten. Die Gesamtinvestition fĂŒr das Erweiterungsvorhaben betrĂ€gt knapp 602.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstĂŒtzt das Vorhaben aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von knapp 152.000 Euro.

Hotel Fischerwiege in Ahrenshoop erweitert KapazitÀten (Februar 2016)

Im Ostseebad Ahrenshoop (Landkreis Vorpommern-RĂŒgen) erweitert das Hotel „Fischerwiege“ seine Angebote. Neben dem Ausbau des Wellness- und Schwimmbadbereiches von 250 auf 700 Quadratmeter sowie einer Erweiterung des Übernachtungsangebotes wird eine Tiefgarage mit 60 StellplĂ€tzen fĂŒr HotelgĂ€ste und Besucher errichtet. Hinzu kommen ein neuer Konferenz- und Veranstaltungsbereich sowie RĂ€umlichkeiten fĂŒr die Fahrrad- und Strandkorbvermietung. Mit der Erweiterung werden 10 neue ArbeitsplĂ€tze geschaffen und 10 gesichert. Die Investitionen der gesamten Erweiterung im Hotel „Fischerwiege“ betragen rund 6,3 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstĂŒtzt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und des EuropĂ€ischen Fonds fĂŒr regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 1,62 Millionen Euro.

Grundsteinlegung fĂŒr Erweiterungen im BĂ€renwald MĂŒritz (April 2016)

Im BĂ€renwald MĂŒritz (Gemeinde Stuer, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) ist im April der Grundstein fĂŒr den Ausbau des EmpfangsgebĂ€udes gelegt worden. Mit den jetzt vorgesehenen Baumaßnahmen soll der Empfangsbereich unter anderem um eine BĂ€ren-Bibliothek, einen Umweltbildungsraum und einen modernen SanitĂ€rkomplex erweitert werden. Im Außenbereich entstehen eine Aussichtsplattform sowie neue SpielplĂ€tze im Innen- und Außenbereich. Dazu kommt ein Naturerlebnispfad mit einer GesamtlĂ€nge von 160 Metern, der die Besucher in die Vergangenheit Mecklenburg-Vorpommerns mitnehmen will und die Entwicklung der BĂ€renpopulation in Europa aufzeigen soll. Der Pfad prĂ€sentiert unter anderem Mythen, Fabeln und Legenden rund um den BĂ€ren und erlĂ€utert die heimische Fauna und Flora. Die Gesamtinvestitionen fĂŒr die Baumaßnahme betragen rund 3,1 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstĂŒtzt das Vorhaben aus Mitteln des „EuropĂ€ischen Fonds fĂŒr regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von rund 2,8 Millionen Euro.

Malchin erweitert Wasserwanderrastplatz „Koester®s Eck“

Die Stadt Malchin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erweitert ab September ihren Wasserwanderrastplatz. Das nur einen Steinwurf vom Stadtzentrum entfernte „Koester`s Eck“ soll zukĂŒnftig Anlegestellen fĂŒr 40 Freizeitboote bieten. Bisher sind 28 LiegeplĂ€tze vorhanden. FĂŒr die knapp 100 Kilometer lange Strecke bis zum Stettiner Haff stellt der Wasserwanderrastplatz Anfang oder Ende dar. Über einen SĂ€ulendrehkran können Boote vor Ort eingesetzt und herausgehoben werden. Nach Saisonende erhĂ€lt der Rastplatz auf 430 Meter eine neue Uferbefestigung samt Stahlspundwand. Mit der Maßnahme steigt die KapazitĂ€t der GastliegeplĂ€tze fĂŒr Freizeitboote von 28 auf 40. Das Wirtschaftsministerium unterstĂŒtzt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit Mitteln des EuropĂ€ischen Fonds fĂŒr regionale Entwicklung (EFRE) mit rund einer Million Euro. Die Investitionen belaufen sich auf insgesamt rund 1,2 Millionen Euro.

Golfplatz am Schloss Ranzow wird erweitert (Mai 2016)

Der Golfplatz am Vier-Sterne-Hotel Schloss Ranzow in Lohme auf der Insel RĂŒgen soll von einer 9-Loch-Golfanlage zu einem 18-Loch-Platz erweitert werden. Das Hotel Schloss Ranzow verfĂŒgt ĂŒber 19 Hotelzimmer und Appartements. Die Golf-Übungsanlage besteht aus Driving-Range, Putting-Green, Pitching-Range und drei Übungsbahnen. An der SteilkĂŒste gelegen besitzt der 9-Loch-Golfplatz eine einzigartige Lage mit Blick auf die Ostsee und das Kap Arkona. Der Platz soll jetzt zu einer 18-Loch-Anlage erweitert werden. Die Gesamtkosten der Erweiterung betragen 745.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstĂŒtzt das Vorhaben aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ in Höhe von knapp 190.000 Euro. Mit den geplanten Maßnahmen entstehen fĂŒnf neue ArbeitsplĂ€tze und 16 werden gesichert.

Nashornanlage erweitert – Neubau der Löwenanlage (Juli 2016)

In Schwerin ist die erweiterte und modernisierte Nashornanlage im Zoologischen Garten Schwerin eröffnet worden. DarĂŒber hinaus soll eine neue Löwenanlage entstehen. An der Nashornanlage sind nunmehr Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen vorgenommen worden. Die Außengehege, die modernisiert, aufgewertet und vergrĂ¶ĂŸert wurden, sind im Zuge der Umsetzung der Maßnahme mittels Rundlauf miteinander verbunden worden, sodass die Besucher die Möglichkeit haben, die FĂŒtterungen hautnah zu erleben. Die bestehende Zaunanlage wurde modernisiert. DarĂŒber hinaus sind zwei AussichtshĂŒtten im afrikanischen Stil, die zum Verweilen, Lernen und Beobachten einladen, gebaut worden. Die Gesamtkosten fĂŒr das Bauprojekt belaufen sich auf 930.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium hat das Projekt mit rund 838.000 Euro aus Mitteln des „EuropĂ€ischen Fonds fĂŒr Regionale Entwicklung“ (EFRE) gefördert.

Der Zoo plant den Neubau einer Löwenanlage im Areal der Afrikasavanne. Wenn alle Unterlagen vollstĂ€ndig eingereicht sind, wird das Wirtschaftsministerium voraussichtlich rund 4,2 Millionen Euro zur Realisierung des Vorhabens beisteuern. Der Schwerpunkt des Vorhabens liegt auf dem Neubau einer Löwenanlage einschließlich eines fĂŒr Besucher begehbaren Warmhauses.

Familientierpark Wolgast wird ausgebaut (Juli 2016)

In Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald) wird die Infrastruktur im Familientierpark erheblich ausgebaut. Die alte BĂ€renanlage soll Neuem Platz machen. Geplant ist der Neubau von Wegen. Laufstege sollen in den Tierparkanlagen errichtet werden, die auch fĂŒr Rollstuhlfahrer und Kinderwagen zugĂ€nglich sind. Der Besucherparkplatz wird erneuert und es entsteht ein neues aktionsgeprĂ€gtes HaupteingangsgebĂ€ude. Ein Streichelzoo wird gebaut und der Spielplatz um viele Erlebniselemente erweitert. Der gesamte erste Bauabschnitt dieser Maßnahme wird ca. 2,3 Millionen Euro kosten. Das Vorhaben wird vom Wirtschaftsministerium mit rund 2,1 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) gefördert.

Wasserwanderrastplatz im Hafen Barhöft soll erweitert werden (August 2016)

Der Wasserwanderrastplatz im Hafen Barhöft (Gemeinde Klausdorf, Landkreis Vorpommern-RĂŒgen) soll erweitert werden. Die Zahl der LiegeplĂ€tze fĂŒr Sportboote am Wasserwanderrastplatz soll um 80 auf insgesamt 140 vergrĂ¶ĂŸert werden. Dazu ist unter anderem geplant, das Hafenbecken um rund 3.500 Quadratmeter WasserflĂ€che zu erweitern, das vorhandene Deckwerk aus Wasserbausteinen an der Nord- und Nordostseite des Hafenbeckens zurĂŒckzubauen, eine Schwimmsteganlage zu errichten und die vorhandene Mole um rund 60 Meter zu verlĂ€ngern. Der Hafen dient unter anderem auch als Fischereistandort, bietet einen Liegeplatz fĂŒr den Seenotkreuzer „Theo Fischer“ und ist Heimathafen fĂŒr ein Serviceschiff des Windparks „Baltic 1“. Die Gesamtinvestitionen fĂŒr die Erweiterung des Hafens betragen knapp 2,4 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium plant die UnterstĂŒtzung des Vorhabens aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro.

Wasserwanderrastplatz in Glowe wird erweitert (August 2016)

In Glowe auf der Insel RĂŒgen (Landkreis Vorpommern-RĂŒgen) erhĂ€lt der Wasserwanderrastplatz im Hafen 60 weitere LiegeplĂ€tze. Derzeit sind im Hafen Glowe rund 100 LiegeplĂ€tze vorhanden. Der Wasserwanderrastplatz ist im Jahr 2000 entstanden und befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Königshörn, einem kleinen Kap gegenĂŒber dem Kap Arkona. Im Hafen haben außer Segel- und Motorsportboote auch Fischer und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung SchiffbrĂŒchiger (DGzRS) mit dem Seenotrettungskreuzer „Kurt Hoffmann“ ihren Liegeplatz. Die Gesamtinvestition fĂŒr die Erweiterung des Wasserwanderrastplatzes betrĂ€gt rund drei Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstĂŒtzt die Maßnahme in Höhe von rund 2,7 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“.

Stadthafen in Waren (MĂŒritz) umfangreich erweitert (September 2016)

In Waren (MĂŒritz) sind die Um- und Ausbauarbeiten am Stadthafen abgeschlossen worden. Vor Ort wurde unter anderem die LiegeplatzkapazitĂ€t fĂŒr Sportboote von 180 auf ca. 250 LiegeplĂ€tze erweitert, der Schiffsanleger fĂŒr Fahrgastschiffe neu errichtet, ein bestehender Anlegekai fĂŒr Fahrgastschiffe erneuert sowie neue leistungsfĂ€hige Serviceeinrichtungen fĂŒr einen Sportboothafen mit einer Tankstelle, einer stationĂ€ren Krananlage und einem standsicheren Bekranungsplatz fĂŒr schwere Mobilkrane geschaffen. Die Investitionen fĂŒr den Umbau und die Erweiterung des Stadthafens betragen insgesamt rund 9,98 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstĂŒtzt das Vorhaben aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 6,6 Millionen Euro.

Neue BrĂŒcke fĂŒr FußgĂ€nger und Radfahrer am Peenekanal in Neukalen (September 2016)

In der Stadt Neukalen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) wird die touristische Infrastruktur weiter optimiert. Die Rad- und FußgĂ€ngerbrĂŒcke, die am Hafen ĂŒber den Peenekanal fĂŒhrt, wird neu errichtet. Anliegende Wege werden ausgebaut.

Der Hafen liegt nur wenige Gehminuten vom innerstĂ€dtischen Marktplatz entfernt am Peenekanal, der in den Kummerower See mĂŒndet. Jetzt sind ein Ausbau des Warsower Weges samt Abriss und Neubau der Rad- und FußgĂ€ngerbrĂŒcke ĂŒber die Peene sowie der Ausbau des Weges am Hafen geplant. Insgesamt wird eine Strecke von 313 Metern auf einer Breite von drei Metern neu gestaltet sowie ein neuer Gehweg gebaut. Die neu gestalteten Wege werden an die bestehenden Radrundwege in Neukalen angeschlossen. Das Wirtschaftsministerium unterstĂŒtzt die Baumaßnahmen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 265.000 Euro. Die Gesamtinvestitionen betragen rund 295.000 Euro.

Pressemitteilung – Ministerium fĂŒr Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit


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